Cyber-Notfall? 24/7 Soforthilfe:cybernotfall24.de
Cybersecurity

Wie lange dauert die Wiederherstellung Ihrer Daten? Jetzt Recovery-Zeit berechnen!

Veröffentlicht
Recoveryrechner

Wie lange dauert die Wiederherstellung Ihrer Daten? Jetzt Recovery-Zeit berechnen

Ein aktuelles Backup zu besitzen, ist ein wichtiger Bestandteil jeder IT-Sicherheitsstrategie. Im Ernstfall stellt sich allerdings noch eine ganz andere Frage: Wie lange dauert es eigentlich, bis die gesicherten Daten wieder verfügbar sind und das Unternehmen weiterarbeiten kann?

Genau dabei hilft der neue Backup-Recovery-Rechner von Schneider + Wulf. Mit wenigen Angaben erhalten Unternehmen eine erste Einschätzung, wie viele Stunden oder sogar Tage die Wiederherstellung ihrer Datensicherung dauern könnte.

Ein Backup allein sorgt noch nicht für einen schnellen Neustart

Viele Unternehmen überprüfen regelmäßig, ob ihre Daten erfolgreich gesichert wurden. Das ist wichtig – reicht aber nicht aus. Denn eine vorhandene Datensicherung bedeutet nicht automatisch, dass Systeme und Daten im Notfall innerhalb weniger Minuten wieder zur Verfügung stehen.

Bei einem Hardwaredefekt, einem Cyberangriff oder einer Verschlüsselung durch Ransomware müssen Daten nicht einfach nur zurückkopiert werden. Zunächst muss geklärt werden:

  • Ist das vorhandene Backup vollständig und funktionsfähig?
  • Ist die Datensicherung möglicherweise ebenfalls mit Schadsoftware belastet?
  • Auf welcher sicheren Hardware können die Daten wiederhergestellt werden?
  • Welche Daten und Systeme werden zuerst benötigt?
  • Welche Übertragungs- und Verarbeitungsgeschwindigkeit steht tatsächlich zur Verfügung?

Je größer die Datenmenge und je langsamer die verfügbare Infrastruktur, desto länger dauert die Rücksicherung. Die Geschwindigkeit der eingesetzten Speicher- und Übertragungssysteme hat daher einen direkten Einfluss auf die benötigte Zeit.

Warum die Recovery-Zeit für Unternehmen entscheidend ist

Während der Wiederherstellung stehen wichtige Systeme möglicherweise nur eingeschränkt oder überhaupt nicht zur Verfügung. Mitarbeitende können nicht auf Dateien zugreifen, Aufträge lassen sich nicht bearbeiten und zentrale Anwendungen wie Warenwirtschaft, Buchhaltung oder CRM-Systeme fallen aus.

Aus einer technisch notwendigen Wiederherstellung wird deshalb schnell eine betriebswirtschaftliche Frage:

Wie lange kann Ihr Unternehmen ohne seine IT-Systeme arbeiten?

Diese maximal tolerierbare Ausfallzeit sollte nicht erst während eines Notfalls diskutiert werden. Sie bildet vielmehr die Grundlage für eine passende Backup-, Recovery- und Notfallstrategie.

Eine Rücksicherung von mehreren Terabyte Daten kann beispielsweise deutlich länger dauern, als viele Verantwortliche zunächst erwarten. Wird erst im Ernstfall festgestellt, dass die Wiederherstellung mehrere Tage benötigt, fehlt wertvolle Zeit für alternative Maßnahmen.

Recovery-Zeit mit wenigen Angaben einschätzen

Unser Backup-Recovery-Rechner ermöglicht eine unkomplizierte erste Kalkulation. Er hilft Ihnen dabei, ein realistischeres Gefühl dafür zu entwickeln, wie lange Ihre Datenwiederherstellung unter den angegebenen Bedingungen dauern könnte.

Das Ergebnis zeigt, ob sich die erwartete Recovery-Zeit noch innerhalb eines akzeptablen Rahmens bewegt – oder ob Handlungsbedarf besteht.

Dabei gilt: Der Rechner liefert eine Orientierung. Die tatsächliche Wiederherstellungsdauer hängt unter anderem von der vorhandenen IT-Infrastruktur, der Art der Datensicherung, der verfügbaren Hardware, den Übertragungswegen und dem Zustand der gesicherten Daten ab.

Was passiert nach einem Cyberangriff?

Besonders anspruchsvoll ist die Wiederherstellung nach einem Cyberangriff. In diesem Fall dürfen Daten nicht ungeprüft in die produktive Umgebung zurückgespielt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Schadsoftware oder kompromittierte Dateien ebenfalls wiederhergestellt werden.

Eine sichere Recovery umfasst daher mehrere Schritte:

  1. Der Angriff und seine Auswirkungen müssen analysiert werden.
  2. Die betroffenen Systeme müssen isoliert oder neu aufgebaut werden.
  3. Geeignete Datensicherungen müssen identifiziert werden.
  4. Die Backups müssen auf Schadsoftware und Manipulationen geprüft werden.
  5. Die Daten werden auf einer sicheren Infrastruktur wiederhergestellt.
  6. Systeme und Anwendungen werden getestet, bevor der reguläre Betrieb wieder beginnt.

Die reine Übertragungszeit der Daten ist somit nur ein Teil des gesamten Wiederherstellungsprozesses.

Ist Ihre Backup-Strategie wirklich für den Ernstfall vorbereitet?

Ein gutes Backup-Konzept beantwortet nicht nur die Frage, ob Daten gesichert werden, sondern auch:

  • Wie schnell können die wichtigsten Systeme wiederhergestellt werden?
  • Wie viel Datenverlust wäre im Notfall maximal akzeptabel?
  • In welcher Reihenfolge müssen Anwendungen und Systeme starten?
  • Sind ausreichend sichere und voneinander getrennte Datensicherungen vorhanden?
  • Wurde die Wiederherstellung bereits unter realistischen Bedingungen getestet?
  • Sind Verantwortlichkeiten und Abläufe für einen Notfall klar geregelt?

Regelmäßige Recovery-Tests sind besonders wichtig. Nur durch eine tatsächlich durchgeführte Wiederherstellung lässt sich überprüfen, ob Backups vollständig, lesbar und innerhalb der gewünschten Zeit nutzbar sind.

Jetzt Backup-Recovery-Zeit berechnen

Finden Sie heraus, wie lange die Wiederherstellung Ihrer Daten im Ernstfall voraussichtlich dauern könnte. Unser kostenloser Backup-Recovery-Rechner liefert Ihnen mit wenigen Angaben eine erste Einschätzung.

[Jetzt Backup-Recovery-Zeit berechnen]

Das Ergebnis fällt länger aus als erwartet oder Sie sind unsicher, ob Ihre aktuelle Datensicherung den Anforderungen Ihres Unternehmens entspricht? Die Experten von Schneider + Wulf unterstützen Sie bei der Bewertung und Optimierung Ihrer Backup-, Recovery- und IT-Notfallstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Backup-Recovery?

Backup-Recovery bezeichnet die Wiederherstellung von Daten, Anwendungen oder kompletten IT-Systemen aus einer zuvor erstellten Datensicherung.

Was beeinflusst die Wiederherstellungsdauer?

Zu den wichtigsten Faktoren gehören die zu übertragende Datenmenge, die Geschwindigkeit des Backup-Speichers, die Netzwerkleistung, die verfügbare Zielhardware und notwendige Sicherheitsprüfungen.

Reicht ein erfolgreiches Backup als Absicherung aus?

Nein. Ein Backup sollte regelmäßig auf Vollständigkeit und Wiederherstellbarkeit geprüft werden. Entscheidend ist, ob die benötigten Daten und Systeme im Ernstfall zuverlässig und rechtzeitig wiederhergestellt werden können.

Warum muss ein Backup nach einem Cyberangriff geprüft werden?

Angreifer können bereits vor der eigentlichen Verschlüsselung längere Zeit unentdeckt in einem Netzwerk aktiv sein. Dadurch können auch vorhandene Sicherungen kompromittiert sein. Vor der Rücksicherung sollte deshalb geprüft werden, ob die Daten sauber und vertrauenswürdig sind.