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Ihr CRM. Ihre Marke. Warum Corporate Design nicht an der Softwaregrenze enden sollte

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Corporate Design

Corporate Design ist für die meisten Unternehmen selbstverständlich.

Die Website trägt die Unternehmensfarben. Präsentationen folgen festen Gestaltungsrichtlinien. Geschäftsdokumente, Social Media und häufig sogar die Bürogestaltung sollen ein einheitliches Bild vermitteln.

Doch sobald Mitarbeitende morgens ihr CRM öffnen, ist davon häufig nichts mehr zu sehen.

Plötzlich befinden sie sich in der Markenwelt eines Softwareherstellers.

Dabei verbringen gerade Mitarbeitende aus Vertrieb, Service und Marketing einen erheblichen Teil ihres Arbeitsalltags in digitalen Anwendungen.

Warum sollte die eigene Corporate Identity also genau dort enden?

Corporate Design wirkt nicht nur nach außen

Bei Corporate Design denken viele zunächst an Kundenkommunikation.

Logo, Farben, Typografie und Gestaltung sorgen dafür, dass ein Unternehmen wiedererkennbar wird. Doch die visuelle Unternehmensidentität ist mehr als ein Marketinginstrument.

Wissenschaftliche Arbeiten betrachten Corporate Visual Identity als Bestandteil des Identitäts-, Reputations- und Beziehungsmanagements eines Unternehmens. Eine konsistente visuelle Identität trägt dazu bei, ein geschlossenes und wiedererkennbares Bild einer Organisation zu vermitteln. [1]

Und dieses Bild richtet sich nicht ausschließlich an Kunden, Interessenten oder Geschäftspartner.

Die Marke wird auch von den Menschen erlebt, die jeden Tag für sie arbeiten.

Was Corporate Identity mit Mitarbeitenden zu tun hat

Die Forschung zur internen Markenführung zeigt, dass die Identifikation von Mitarbeitenden mit dem eigenen Unternehmen eine wichtige Rolle spielen kann.

Eine 2026 veröffentlichte Untersuchung kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass Faktoren der Corporate Identity die Arbeitszufriedenheit sowohl direkt als auch indirekt über Unternehmenskultur und Mitarbeiter-Markenidentifikation beeinflussen können. [2]

Andere Untersuchungen zeigen ebenfalls Zusammenhänge zwischen dem Management der Markenidentität, der Identifikation von Mitarbeitenden mit ihrem Unternehmen und positiven Effekten wie Arbeitszufriedenheit oder positivem Word-of-Mouth. [3]

Das bedeutet natürlich nicht:

Eine andere Farbe im CRM sorgt automatisch für zufriedenere oder loyalere Mitarbeitende.

Mitarbeiterbindung entsteht durch wesentlich mehr: Unternehmenskultur, Führung, Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und viele weitere Faktoren.

Aber die visuelle Identität ist einer von vielen Kontaktpunkten, an denen ein Unternehmen seine eigene Identität sichtbar und erlebbar machen kann.

Und genau diese Kontaktpunkte summieren sich.

Der Arbeitsplatz ist heute auch digital

Wenn wir über Arbeitsumgebungen sprechen, denken wir häufig an Büros, Besprechungsräume oder den eigenen Schreibtisch.

Doch ein großer Teil des modernen Arbeitsplatzes befindet sich inzwischen auf dem Bildschirm.

CRM.
ERP.
Microsoft 365.
Intranet.
Ticketsystem.
Projektmanagement.

Digitale Anwendungen sind damit längst Teil unserer täglichen Arbeitsumgebung.

Forschung zur Arbeitsplatzidentität zeigt, dass Merkmale der Arbeitsumgebung beeinflussen können, wie Beschäftigte die Identität einer Organisation und ihre eigene Zugehörigkeit wahrnehmen. [4]

Es liegt daher nahe, auch die digitale Arbeitsumgebung als Teil dieser Employee Experience zu betrachten.

Wenn Mitarbeitende täglich mit einem CRM arbeiten, ist dieses System nicht einfach nur Software.

Es ist Teil ihres Arbeitsplatzes.

Warum sollte die eigene Marke am CRM-Login enden?

Genau an diesem Punkt wird Corporate Design in Unternehmenssoftware interessant.

Stellen Sie sich zwei Arbeitsplätze vor.

Auf beiden läuft dieselbe CRM-Lösung.

Auf dem ersten sehen Mitarbeitende die Standardoberfläche des Softwareherstellers.

Auf dem zweiten begegnen ihnen die Farben, das Logo und die visuelle Identität des eigenen Unternehmens.

Funktional können beide Systeme nahezu identisch sein.

In ihrer Wahrnehmung unterscheiden sie sich jedoch.

Das eine ist eine Software, die das Unternehmen verwendet.

Das andere kann sich stärker wie das eigene CRM anfühlen.

Aus SuperOffice wird Ihr SuperOffice

Genau diese Möglichkeit bietet die Individualisierung von SuperOffice.

Unser Digitalisierungsteam kann die visuelle Gestaltung des CRM an das Corporate Design eines Unternehmens anpassen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Unternehmensfarben
  • das eigene Logo
  • individuelle Gestaltungselemente
  • eine Oberfläche, die sich optisch stärker in die eigene Markenwelt integriert

Aus einer Standardanwendung entsteht damit eine digitale Arbeitsumgebung, die deutlich stärker zum eigenen Unternehmen passt.

Der Unterschied lässt sich unmittelbar sehen.

Die Software bleibt SuperOffice. Die Markenwelt wird Ihre.

Aber lohnt es sich wirklich, dafür Geld auszugeben?

Das ist wahrscheinlich die wichtigste Frage.

Denn eine Corporate-Design-Anpassung ist zunächst keine neue CRM-Funktion.

Sie automatisiert keinen Prozess. Sie generiert nicht automatisch mehr Umsatz. Und sie wird auch nicht allein dafür sorgen, dass Mitarbeitende dem Unternehmen länger treu bleiben.

Warum sollte man also darin investieren?

Weil Markenführung selten aus einer einzelnen Maßnahme besteht.

Eine starke Unternehmensidentität entsteht durch viele konsistente Berührungspunkte:

Website.
Kommunikation.
Arbeitsplatz.
Unternehmenskultur.
Führung.
Produkte und Dienstleistungen.

Und eben auch durch die digitalen Systeme, mit denen Mitarbeitende jeden Tag arbeiten.

Studien zur internen Markenführung zeigen Zusammenhänge zwischen Internal Branding, Mitarbeiter-Markenidentifikation, Commitment und markenunterstützendem Verhalten. [5]

Auch Untersuchungen zu markenkonsistenten Benutzeroberflächen liefern interessante Hinweise: Ein konsistentes Brand Look-and-Feel muss nicht auf Kosten von Nutzerakzeptanz oder Vertrauen gehen. [6]

Die Investition in ein individuelles CRM-Design sollte deshalb nicht isoliert als „ein bisschen Farbe in der Software“ betrachtet werden.

Sie kann vielmehr ein weiterer Baustein einer konsistenten Employee und Brand Experience sein.

Corporate Design kann auch Wertschätzung ausdrücken

Hinzu kommt ein weiterer Gedanke.

Unternehmen investieren selbstverständlich in das Erlebnis ihrer Kunden.

Websites werden optimiert.
Kundenportale werden gestaltet.
Verpackungen werden entwickelt.
Showrooms werden geplant.

Warum sollte bei den eigenen Mitarbeitenden ausschließlich die Funktionalität zählen?

Eine durchdachte digitale Arbeitsumgebung signalisiert auch:

Wir beschäftigen uns damit, wie unsere Mitarbeitenden jeden Tag arbeiten.

Die Individualisierung einer Software kann dabei ein kleines Detail sein.

Aber Marken entstehen genau aus solchen Details.

Von „Wir nutzen SuperOffice“ zu „Das ist unser CRM“

Vielleicht ist das der spannendste Effekt einer Individualisierung.

Die Wahrnehmung kann sich verändern von:

„Wir arbeiten mit SuperOffice.“

zu:

„Das ist unser CRM.“

Dieser Unterschied lässt sich schwer in einer einzelnen Kennzahl ausdrücken.

Für erfolgreiche Digitalisierung ist er trotzdem relevant.

Denn neue Systeme müssen von Mitarbeitenden nicht nur technisch genutzt werden. Sie müssen langfristig in den Arbeitsalltag und in die Organisation integriert werden.

Technisch.

Prozessual.

Und möglicherweise auch visuell.

Fazit: Ihre Marke darf auch intern stattfinden

Unternehmen investieren viel Zeit und Geld darin, wie ihre Marke von Kunden wahrgenommen wird.

Mindestens genauso interessant ist aber die Frage:

Wie erleben Ihre eigenen Mitarbeitenden Ihre Marke jeden Tag?

Wenn Corporate Design auf der Website beginnt und beim Öffnen der Unternehmenssoftware endet, bleibt ein großer Teil des digitalen Arbeitsalltags außen vor.

Mit einer individuellen Gestaltung von SuperOffice lässt sich diese Lücke ein Stück weit schließen.

Nicht, weil eine andere Farbe allein Mitarbeiterbindung erzeugt.

Sondern weil eine starke Marke besonders dann glaubwürdig wird, wenn sie konsistent erlebbar ist – nach außen und nach innen.

Sie möchten sehen, wie SuperOffice in Ihrem Corporate Design aussehen könnte? Sprechen Sie unser Digitalisierungsteam gerne an.


Quellen

[1] van den Bosch, A. L. M.; de Jong, M. D. T.; Elving, W. J. L. (2005): How corporate visual identity supports reputation. Corporate Communications: An International Journal / related research on Corporate Visual Identity.
Quelle bei ScienceDirect

[2] Forschungsarbeit zur Wirkung von Corporate Identity auf Arbeitszufriedenheit, Unternehmenskultur und Employee Brand Identification, University of Brighton, 2026.
University of Brighton – Effect of corporate identity on employee job satisfaction

[3] Untersuchung zum Brand Identity Management und dessen Zusammenhang mit Mitarbeiteridentifikation, Arbeitszufriedenheit und positivem Word-of-Mouth.
Studie bei ScienceDirect

[4] Forschung zur Workplace Identity und zum Zusammenhang zwischen Arbeitsumgebung, organisationaler Identität und Zugehörigkeit.
Studie bei Wiley Online Library

[5] Punjaisri, K.; Wilson, A.; Evanschitzky, H.: Forschung zu Internal Branding, Employee Brand Identification, Commitment und Brand Performance.
Studie über Internal Branding

[6] Untersuchung zum Einfluss eines konsistenten „Brand Look-and-Feel“ von Benutzeroberflächen auf Nutzerwahrnehmung und -akzeptanz.
Studie bei Taylor & Francis